Dienstag 11.12
2018

 



 

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Karies
Entkalkung und Auflösung der Zahnhartsubstanzen (Schmelz und Dentin) durch den Abbau von Zucker zu Säuren durch Bakterien im Zahnbelag. Karies entsteht, wenn zuviel Säure produziert wird und zu wenig Erholungsphasen für den Zahn bestehen. Beginnende oder initiale Karies ist durch konsequente Anwendung von Fluorid vollständig heilbar. Weiter fortgeschrittene Schäden ("Löcher") müssen vom Zahnarzt mit einer Füllung versehen werden.
 
Kariesprophylaxe
Maßnahmen, die dem Auftreten von Karies bzw. deren weiterer Ausbreitung entgegenwirken. Dazu zählen Professionelle Zahnreinigung, Fissurenversiegelung, Ernährungsberatung und die Anwendung von Fluoridlacken.
 
Kaugummi
Hilfsmittel zur Unterstützung der täglichen Mundhygiene; sollte zuckerfrei sein. Das Kauen von Kaugummi fördert den Speichelfluß und hilft so, vor Karies zu schützen. Kaugummikauen ersetzt allerdings keinesfalls das Zähneputzen, da vorhandene Zahnbeläge dadurch nicht entfernt werden.
 
Kavität
Zuerst entfernt der Zahnarzt die kariöse Zahnhartsubstanz, dann bereitet er die Stelle im Zahn für die Aufnahme der Füllung vor. Den so präparierten Defekt nennt man Kavität. Keilförmige Defekte Kerben, die durch falsche Putztechnik (meist horizontales Schrubben mit hohem Bürstdruck) oder die Anwendung zu abrasiver Zahnpasten in freiliegendes Dentin eingeschliffen werden.
 
Keramik
In der Zahnheilkunde dient Keramik als Werkstoff bei der Herstellung von Zahnersatz oder Einlagefüllungen. So werden beispielsweise Kronen- und Brückengerüste aus Metall im sichtbaren Bereich mit Keramik zahnfarben und ästhetisch verblendet.
 
Kieferorthopädie
Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der Behandlungen von Zahn- und Kieferfehlstellungen befaßt. Solche Fehlstellungen werden mit herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnspangen behandelt.
 
Kohlenhydrate
Organische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Beispiele sind Zucker oder Stärke. Manche Kohlenhydrate - vor allem die Zucker - werden von den Bakterien des Zahnbelags sehr schnell zu Säure abgebaut und führen deshalb zu Schäden am Zahnschmelz (Karies).
 
Kollektivprophylaxe
Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, die alle Bewohner eines Staates erfassen. Zahnmedizinische Kollektivprophylaxemaßnahmen sind die Fluoridierung von Trinkwasser und (bei flächendeckendem Einsatz) von Speisesalz.
 
Kombinationsarbeit
Anspruchsvoller Zahnersatz, bei dem die verbleibenden Zähne überkront und die fehlenden Zähne gleichzeitig durch eine herausnehmbare Prothese ersetzt werden.
 
Komposit
Zahnfarbenes, stabiles Füllungsmaterial, das sich aus mehreren Komponenten (Kunststoffe, in die besonders aufbereitete mikrofeine Glas- und Quarzteilchen eingelagert sind) zusammensetzt. Das Material wird mit dem Zahnbein und dem Zahnschmelz verklebt und in der Regel mit einem Speziallicht gehärtet.
 
Konkrement
Fest haftende verkalkte Ablagerungen an der Wurzeloberfläche unter dem Zahnfleischrand. Sie entstehen durch Mineralisation von Belägen. Konkremente sind sehr hart und schwieriger zu entfernen als Zahnstein und können nur in der zahnärztlichen Praxis entfernt werden.
 
Krone
Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne "überkront". Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch "Beschleifen" reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik, Kunststoff oder aus Metallkeramik angefertigt.